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Online-Petition an den Petitionsausschuss des Landtages Nordrhein-Westfalen vom 29. Mai 2014

09.07.2014 22:20

Unter "Texte" habe ich den Wortlaut der Petition eingestellt.

Grundsatzdiskussionen als Stellvertreterdiskussionen bei praktischen Problemen

22.12.2013 21:33

Die Diskussionen um grundsätzliche Positionen können Gefahr laufen stellvertretend für tabuisierte Probleme - oft finanzieller Art - zu stehen. Die Tabuisierung dehnt sich leicht auf den Stellvertreter-Charakter der Diskussionen aus.

Um dieses zu vermeiden, müssen auch die praktischen und finanziellen Probleme näher beschrieben, zumindest skizziert werden.

Heilungs- und Rehabilitationziel "Partizipation": Resultat und Ausgang von Entwicklung

08.12.2012 22:33

Im Link unten findet man eine kurze Geschichte der internationalen Klassifikation ICF (2001) und wie sich dort u.a. das Ziel "Partizipation " aus der Diskussion um die internationale Klassifikation ICIHD (1980) ergab.

Die Treppe bei der ICIDH: Schädigung ("impairment"), Fähigkeitsstörung ("disability") und soziale Beeinträchtigung ("handicap") sieht die einzelne Person als die Quelle von "Behinderung". Dieses Handicap-Konzept wurde in der ICF durch die Einbeziehung von Umweltfaktoren und des Aspektes "gehandicapt werden" abgelöst. Auch die ICIDH bildete schon eine Weiterentwicklung, indem sie Behinderung als etwas Relatives und sozial beeinflusst ansah.

Genauso ist heute die Kritik an bestimmten Aspekte des Konzepts, das der ICF zugrunde liegt, oder dessen Umsetzung in der internationalen Klassifikation vorhanden und kann nur begrüßt werden. Auch bei den Vorstellungen über Gesundheit, Krankheit und Handicap ist die Menschheitsgeschichte nicht am Endpunkt.

Das an der ICF nicht alles perfekt ist, spricht nicht gegen seine Umsetzung. Die Anwendung der ICF fördert theoretische Überlegungen und kritische Reflexion von Erfahrungen. Damit trägt sie schon den Keim eines neuen Konzepts in sich.

https://www.uni-landau.de/instfson/joomla/lindmeier/ICF-Darstellung-und-Kritik.pdf

Globalisierung

21.11.2012 23:19

Die Inklusions- und Partizipationsprozesse sind Teil der Globalisierung. Sie betreffen die Verwirklichung des Individuums für sich und in der Gesellschaft. Von der UNO sind diese Prozesse angestoßen worden. Die Bürger der Nationen sind aufgerufen, diese zu gestalten. Wenn dies nur aus der Sicht der Institutionen  gesehen wird, z.B. beim Ausdruck "Implementierung der ICF*", fehlt etwas. Natürlich können auch Institutionen die Einführung neuen Denkens und Handelns einleiten und prägen. Stehen die Mitarbeiter der Institutionen nicht auch als Bürger hinter den Neuerungen ebenso wie weite Kreise der Bürgergesellschaft, dann haben die Prozesse keine Chance oder werden in Ihren Zielen verbogen.

 

*(ICF=Klassifikation, die die Partizipation als Ziel im Gesundheitsbereich setzt)

Erster Beitrag

11.11.2012 00:19

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